Donnerstag, 14. Januar 2016

Internationale Impfdebatte in Wien- Kommt der Impfzwang?

Mark Zuckerberg löst international Impfdebatte aus – 800 Mediziner diskutieren am Samstag beim Österreichischen Impftag | Austria Center Vienna, 14.01.2016 | APA-OTS

Mark Zuckerberg löst international Impfdebatte aus – 800 Mediziner diskutieren am Samstag beim Österreichischen Impftag

Wien (TP/OTS) - Mit einem Facebook-Foto von seinem Baby mit den Kommentar „Doctor’s visit – time for vaccines“ löste Mark Zuckerberg am 8. Jänner eine internationale Impfdebatte aus.
Jetzt, am Samstag, den 16. Jänner, informieren internationale Experten 800 Mediziner, und Personen aus diversen Gesundheitsbereichen im Austria Center Vienna über das Zusammenspiel von personalisierten Impfungen und universellen Impfprogrammen. Risikogruppen wie Frühgeborene, Krebspatienten und Auto-Immun-Erkrankte erfordern individuelle Prävention. Künftig soll der elektronische Impfpass für bessere Datenerfassung sorgen und bei der gezielten Steigerung der Durchimpfungsraten unterstützen.
Auf einen Blick:
  • Individuell abgestimmte Impfungen werden aufgrund veränderter Demographie immer wichtiger
  • Geringe Durchimpfungsrate bei Erwachsenen gefährdet Herdenschutz
  • Elga soll helfen, bestehende Impflücken zu schließen  
Personalisierte Medizin – personalisiertes Impfen – Status quo„In vielen medizinischen Disziplinen erweist sich eine mehr an den individuellen Patienten zugeschnittene Behandlung als sehr erfolgreich. Daher ist es Zeit, sich auch zu überlegen, ob und wie wir diese individualisierte Medizin auch beim Impfen anwenden können“, so Univ. Prof. Dr. Ursula Wiedermann-Schmidt, Leiterin des Instituts für Spezifische Prophylaxe und Tropenmedzin der MedUni Wien und wissenschaftliche Leiterin des Österreichischen Impftages 2016. Notwendig wird dieser Schritt aufgrund der geänderten Gesellschaftsdemographie. Wurden bisher Impfstoffe v.a. für eine breite gesunde Masse an Menschen entwickelt, stellen zunehmend spezifische Gruppen wie Frühgeborene, chronisch Kranke und ältere Menschen neue Herausforderungen dar. So haben vor allem chronisch Kranke besondere Infektionsanfälligkeiten und ältere Menschen aber auch Frühgeborene generell ein Immunsystem, das schlechter auf Schutzimpfungen anspricht. Auch durch Biologika, die bei Auto-Immun-Krankheiten wie Schuppenflechte (Psoriasis) und rheumatologischer Arthritis zur Therapie verabreicht werden, kommt es durch das Eingreifen in das Immunsystem zu bestimmten Infektionsanfälligkeiten. Mit individualisierten Impfstrategien soll nun zukünftig gezielter auf die Bedürfnisse dieser Risikogruppen eingegangen werden.

Um individuelles Impfen zu realisieren, gilt es nun zu erforschen wie bei den einzelnen Risikogruppen die Impfdosen angepasst werden müssen, welche anderen Hilfsstoffe verwendet werden müssen und ob alternative Impfrouten, also andere Körperbereiche, in die die Impfung erfolgt, den Impferfolg erhöhen können. 
Universelle Impfprogramme bleiben wichtigste Prophylaxe Gleichzeitig verfolgen die Vakzinologen weiterhin die Strategie möglichst hoher Durchimpfungsraten in der Bevölkerung. „Das ist essentiell, denn aufgrund erhöhter „Impfmüdigkeit“ greift der „Herdenschutz“ nicht mehr richtig und es können sich Krankheiten leichter ausbreiten“, so Wiedermann-Schmidt. Während im Säuglings- und Kleinkindsalter generell noch regelmäßig und umfassend geimpft wird, werden Nachfolgeimpfungen bei Jugendlichen und Erwachsenen vernachlässigt. Wiedermann-Schmidt erklärt sich diese Impfmüdigkeit damit, dass „Kinderkrankheiten“, die höchst infektiös und auch für Erwachsene gefährlich sein können, häufig als „harmlos“ abgetan werden und, insbesondere bei Masern, Keuchhusten oder Polio, die Gefährlichkeit bzw. das Risko auch im Erwachsenenalter zu erkranken verkannt wird.
So können Masern Mittelohr- oder Lungen- (Pneumonie) aber auch Hirnentzündungen (Enzephalitis) hervorrufen, die tödlich ausfallen oder mit schweren Folgeerkrankungen einhergehen können. Bei Säuglingen ist so aufgrund einer Masernansteckung die Entstehung einer SSPE (Subakute Sklerosierende Pan-Encephalitis), eine langwierig verlaufende Entzündung des Gehirns mit Todesfolge, gefürchtet. Auch Polio ist eine hochansteckende Infektionskrankheit, die zu irreversiblen Lähmungen oder Tod führen kann. Sie galt lange Zeit als besiegt und gewinnt wieder im Zuge der Flüchtlingsstörme wieder an Bedeutung.
An Influenza und ihren Folgeerkrankungen sterben alleine in Österreich jährlich etwa an die 1.000 Menschen. Die WHO fordert seit Jahren bei Influenza eine Durchimpfungsrate von 70 % - in Österreich liegt sie bei knapp 8 %.
Zusätzlich herrschen nach wie vor Ängste vor möglichen Nebenwirkungen der Impfung, die jedoch aufgrund hochqualitativer Impfstoffe, strengen Auflagen der EMA (Europäische Arzneimittelagentur) und jahrelangen Erfahrungswerten sehr gering sind, in der Bevölkerung vor.
„Es ist bedrückend, dass wir uns weiterhin sehr stark mit Krankheiten beschäftigen müssen, die wir durch eine höhere Durchimpfungsrate gut im Griff haben könnten oder gar – wenn alle Länder wie bei den Pocken an einen Strang ziehen – ausgerottet werden könnten“, betont die wissenschaftliche Leiterin des Österreichischen Impftages. 
Impfen bei Schwangerschaft und Stillzeit bereits teilweise möglichGerade Schwangere und Babys bedürfen einer besonderen Betrachtung. Wiedermann-Schmidt spricht sich daher sehr stark für „Get prepared for pregnancy“-Programme aus, die als Vorbereitung für eine Schwangerschaft Impfungen wie Masern, Mumps, Röteln, Feuchtblattern, Diphtherie, Tetanus u.ä. forcieren. Sollte die Schutzimpfung vor der Schwangerschaft versäumt worden sein, gibt es einige Impfungen – wie Keuchhusten und Influenza – die auch während der Schwangerschaft durchgeführt werden können. Lebendimpfungen wie Masern, Röteln oder Varizellen sind aber in der Schwangerschaft kontraindiziert. Spätestens wenn der Säugling auf der Welt ist, sollten in der Stillperiode auch die anderen für Österreich nötigen Lebendimpfungen nachgeholt werden, um Mutter und Kind einen möglichst hohen „Immunschutz“ zu gewährleisten. Neu am österreichischen Impfplan ist eine präzisierte Empfehlung für die Meningokokken-B-Impfung im Säuglings-Kleinkindalter. „Die Beobachtungen im letzten Jahr weisen der Impfung eine gute Verträglichkeit aus, sodass die Verwendung im Säuglingsalter zur Verhinderung gefürchteter Meningitis-Erkrankung (Gehirnhautentzündung) empfohlen werden kann“, so Wiedermann-Schmidt. 
Helfer schützenDas Engagement der österreichischen Bevölkerung und der Hilfsdienste bei der Betreuung von Flüchtlingen ist sehr hoch. Dabei sind die Helferinnen und Helfer allerdings oft mit kranken Personen in Kontakt. Dies birgt auch das Risiko einer Ansteckung mit Krankheiten. Daher hat das Gesundheitsministerium Impfempfehlungen für Helfer und Flüchtlinge für grundlegende Schutzimpfungen wie z. B: Masern, oder gegen Diphtherie/Tetanus/Polio/Pertussis. 
Auch für Menschen, die im Gesundheitswesen arbeiten, gibt es ebenfalls entsprechende Empfehlungen. Seit letztem Jahr werden sogar verpflichtende Impfungen diskutiert, wie die Masernimpfung. Wiedermann-Schmidt wünscht sich , dass das Gesundheitspersonal mit gutem Beispiel voran geht, um sich selbst und die PatientInnen mit denen sie arbeiten, zu schützen. „Der beste Weg, um Vertrauen in Impfungen zu schaffen ist, sie selbst vorzuleben“, so die Vakzinologin.  
Elga: künftig Instrument zum Schließen von „Impflücken“?Während einige Risikogruppen, wie etwa Krebspatienten, Auto-Immun-Erkrankte und ältere Menschen , und deren Schutzbedürfnisse bereits bekannt sind und gerade im Detail erforscht werden, gestaltet sich das Identifizieren weiterer Risikogruppen noch als schwierig. Zudem fehlen derzeit – bis auf die Daten von den verpflichtenden Impfungen bei Babys und Kleinstkindern – Impfdaten, die Rückschlüsse auf die reale Durchimpfungsrate in der Erwachsenen-Bevölkerung zulassen. Daher kann man derzeit aufgrund mangelnder Impfdaten nur retrospetiv, nämlich bei gehäuftem Auftretenden von impfpräventablen Erkrankungen, auf die Impflückenindirekt rückschließen und reagieren. Von der Einführung des elektronischen Impfpasses, wie er bei elga mitdiskutiert und geplant wird, erhofft sich Wiedermann-Schmidt, schneller „Impflücken“ in der Bevölkerung und Risikogruppen identifizieren zu können, um entsprechende Impfprogramme und Nachholimpfungen zu installieren. Von Seiten der Forschung kann die Entwicklung von Impfstoffen für bestimmte Zielgruppen forciert werden.  
Zusammenspiel von individualisierter Medizin und universellen ImpfprogrammenPersonalisiertes Impfen und universelle Impfprogramme sollen sich daher in Zukunft noch stärker ergänzen. „Wir brauchen beide Ansätze, um die Menschen in jeder Lebenslage und auch ihr Gegenüber vor gefährlichen Krankheitserregern schützen zu können,“ so die wissenschaftliche Leiterin des Österreichischen Impftages 2016.

Um für sich selbst das ideale Verhältnis zwischen individuellen Bedürfnissen und universellen Schutzimpfungen zu erzielen, rät Wiedermann-Schmidt den PatientInnen, sich mit dem eigenen Impfpass von seinem/ihrem behandelten Arzt, Apothekern, Hausärzten, Kinderärzten beraten zu lassen. Anlaufstellen für spezielle Risikogruppen sind auch Impfzentren, wie jenes der Meduni Wien in der Kinderspitalgasse. Einen guten Überblick zum Österreichischen Impfplan bietet auch die Website des Gesundheitsministeriums:http://bmg.gv.at/home/Schwerpunkte/Gesundheitsfoerderung_Praevention/Impfen/ 
Über den Österreichischen Impftag 2016Der Österreichische Impftag ist die größte richtungsweisende Impfveranstaltung für ÄrztInnen und ApothekerInnen in Österreich und wird von der Österreichischen Akademie der Ärzte GmbH und der Medizinischen Universität Wien in Kooperation mit der Österreichischen Ärztekammer, Österreichischen Apothekerkammer, Österreichischen Gesellschaft für Kinder- Jugendheilkunde und Österreichischen Liga für Präventivmedizin im Austria Center Vienna veranstaltet. www.impftag.at.  
Über das Austria Center Vienna Das Austria Center Vienna wird von der IAKW-AG (Internationales Amtssitz- und Konferenzzentrum Wien, Aktiengesellschaft) betrieben, die auch für die Erhaltung des Vienna International Centre (VIC) verantwortlich ist. Das Austria Center Vienna ist mit 24 Sälen, 180 Büros und Meetingräumen sowie rund 42.000 m2 Veranstaltungsfläche (davon 22.000 m2 Ausstellungsfläche) Österreichs größtes Kongresszentrum und gehört zu den Top-Playern im internationalen Kongresswesen. Die IAKW-AG und damit das Austria Center Vienna stehen unter der Leitung von Vorständin Dr. Susanne Baumann-Söllner. www.acv.at.

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Montag, 21. Dezember 2015

Impfpflicht -nun auch in Deutschland

Vorsicht! Berlin stirbt an Masern! - NaturHeilt.com Blog

Vorsicht! Berlin stirbt an Masern!

Wirklich? Sterben Berliner an Masern?
Es gab da einen Fall Anfang des Jahres, wo ein Kind angeblich an Masern gestorben ist, und der jetzt so viel an Signifikanz gewonnen hat, dass man glauben möchte oder sogar soll, dass ganz Berlin in Gefahr zu sein scheint.
Auf diesem Fall basiert eine ganze „Industrie der Droh- und Angstmach-Medizin“, die hämisch den Fall ausschlachtet als den ultimativen Beweis für die Gefährlichkeit der Erkrankung und demzufolge auch für die Richtigkeit des eigenen Pro-Impfen-Standpunkts. Toller Beweis!
Zum Thema Masern und den segensreichen Impfungen dagegen hatte ich bereits einige Artikel verfasst:
  1. Masern: Ansteckung, Symptome, Verlauf
  2. Traurige Neuigkeiten: Wieder Tote nach Masernimpfung
  3. Masern-Impfung – Zweifel ohne Ende
  4. MMR-Impfung und Autismus – Also doch!
  5. Masern, Impfungen und die „Herdenimmunität“
  6. Masern, Masernimpfung und noch mehr Zweifel
Auf diese Beiträge von mir werde ich im Folgenden Beitrag noch verweisen, denn: dort bin ich bereits auf zahlreiche Argumente eingegangen (inkl. Studien und Belege), die mit Sicherheit wieder in den Kommentaren zu diesem Beitrag auftauchen werden. Bitte ersparen Sie mir entsprechende Antworten…
Meine Beiträge (Link Nummer 1 bis 6) setzen sich mit der Fragwürdigkeit der Impfung und den möglichen Nebenwirkungen auseinander. Darüberhinaus beschäftige ich mich mit dem Umgang der Schulmedizin in Bezug auf die Masern-Impf-Kritiker.
Die absolute Spitze der Unverschämtheit war übrigens die Enthüllung, dass die „Beweis-Studie“ für die Unbedenklichkeit der MMR-Impfung in Sachen Autismus, die „de Stefano-Studie“, eine komplette Fälschung war (siehe Nr. 4 der Liste). Denn hier wurden Daten von Autismusfällen herausgenommen, so dass man das Ergebnis erhielt, das man anvisiert, aber leider nicht bekommen hatte. Die „de Stefano-Studie“ ist somit ein schlagender Beweis geworden, wenn man hier etwas beweisen will, dass MMR-Impfungen im höchsten Grad das Risiko für Autismus erhöhen – von anderen Komplikationen ist hier noch nicht die Rede.
Jetzt ist in Berlin ein Kind an Masern gestorben, angeblich. Was mich erstaunt hatte, ist die Tatsache, dass in den USA in den letzten 10 Jahren niemand an Masern gestorben ist (siehe Artikel Nr. 6 der Liste), es aber im gleichen Zeitraum über 100 Impftote gegeben hat. Und die Statistiken in diesem Artikel zeigen, dass die Sterblichkeitsrate durch Masern schon lange vor der Einführung der Impfung im Jahre 1963 auf fast Null zurückgegangen war.
Da frage ich mich, ob die Schreihälse der Schulmedizin diese Sachverhalte nicht kennen oder nicht kennen wollen? Stattdessen wird ein tragischer Todesfall bis zur letzten Faser ausgeschlachtet als Beweis für die Richtigkeit des „All-you-can-Impf“ Standpunkts. Und wie die Stefano-Studie in die Hose ging, scheint sich jetzt auch der Berliner Todesfall mehr und mehr zu einer Propagandaveranstaltung der übelsten Sorte zu entpuppen…

Ein Fall, der alles beweisen will

Schon im Vorfeld kamen Gerüchte oder Hinweise auf, dass das Kind nur deshalb an Masern gestorben ist, weil eine Herzerkrankung gleichzeitig vorgelegen hatte. Vielleicht war dies auch der Grund gewesen, das Kind nicht zu impfen, um keine Komplikationen zu erzeugen (was eigentlich unverständlich wäre, da diese Impfung doch so gut und bekömmlich ist).
Das „Kulturstudio“ bringt jetzt eine ganz andere, aber nicht sonderlich überraschende Version: Der Todesfall wurde zum „Medienspektakel“ hoch gepusht, um gegen Impfgegner vorgehen zu können. Da gibt es den Berliner Gesundheitssenator Czaja, der eine öffentliche Hetzkampagne in Gang setzte und sogar rechtliche Konsequenzen a la USA zu initiieren versuchte.
Dass das Kind eine schwere Herzerkrankung hatte, das interessierte niemanden. Denn dann hätte man auch gegen die Kardiologen vorgehen müssen – wenn man hätte konsequent sein wollen. Wie dümmlich die Begründungen fürs Impfen sogar in diesem traurigen Zusammenhang sind, beweist der Gesundheitssenator, der das Unmögliche als Beweis auftischte. Und das war die Behauptung, dass das Kind gegen alles, nur nicht gegen Masern geimpft worden sei. Dabei gibt es keinen Einzelimpfstoff gegen Masern, sondern immer nur das Kombi-Pack MMR.
Nach so viel Lügerei, die nur das Wohl der MMR-Impfung und deren Hersteller im Auge hat, reagiert man auch auf Seiten der behandelnden Ärzte: Wo vorher groß die fehlende Impfung als Todesursache „diagnostiziert“ worden war, ist jetzt die „ärztliche Schweigepflicht“ angesagt. Warum erst jetzt und nicht schon von Anfang an? Gibt es Regularien, die vorsehen, dass eine fehlende Impfung die Schweigepflicht aufhebt? Oder ist das ein mehr als eindeutiges „Syndrom“ für die Schulmediziner, dass man falsch diagnostiziert hat und möglicherweise sogar in einen Kunstfehler-Prozess hinein taumeln könnte?
Und das mit der Herzerkrankung des Kindes kommt auch nicht aus der Ecke der Impfgegner. Es sei denn, dass Robert-Koch-Institut ist jetzt auch zum Impfgegner mutiert – aber vorher friert wohl eher die Hölle zu. Denn: das RKI teilt munter auf „Der Berliner Masernausbruch aus Sicht des Nationalen Referenzzentrums Masern, Mumps, Röteln“ mit: „Im Verlauf des Berliner Masernausbruchs erkrankte ein ungeimpftes Kleinkind an den Masern und verstarb. Das Kind litt aufgrund einer vorangegangen Infektion an einer nicht erkannten Herzerkrankung“.
Da frage ich mich allen Ernstes, ob es nicht möglich ist, dass dieses Kind ohne diese Herzerkrankung (aber trotz Masern) nicht gestorben wäre? Denn Todesfälle unter, beziehungsweise aufgrund von Masern, gibt es praktisch nicht mehr – weder in den USA, noch in Deutschland. Todesfälle unter der Masernimpfung dagegen sind deutlich häufiger als unter Masern (siehe auch Artikel Nr. 2 der oben aufgeführten Artikel-Liste mit den Daten aus den USA).
Das „Kulturstudio“ vermutet, dass die plötzlich einsetzende Erinnerung an die „Schweigepflicht“ der Charité Ärzte einem Kunstfehler zu verdanken ist. Laut Angaben der WHO werden Masern mit etwas behandelt, was in der Schulmedizin hierzulande oft als Quacksalberei und Voodoo angesehen wird (und damit als potentiell höchst gefährlich), nämlich mit Vitamin A! Zu allem Überfluss soll das Vitamin A auch noch hoch dosiert werden, was unter Umständen zu Komplikationen führen kann, da dieses Vitamin in hohen Dosen über einen längeren Zeitraum verabreicht toxisch (giftig) werden kann. Damit können wir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass für die Berliner Ärzte eine Vitamin-A-Therapie überhaupt nicht zur Diskussion stand.
Interessant auch der zweite Punkt im „Kulturstudio“ – Fieber und Fiebersenkung: Denn der Beitrag teilt meine Meinung zu diesem „Unding“, dass die Schulmedizin Fieber grundsätzlich als Bedrohung ansieht und Maßnahmen ergreift, die einer Behandlung einer Erkrankung gleichen.
Aber Fieber ist keine Erkrankung, sondern eine physiologische Reaktion auf eine Störung im Organismus und damit eine Notwendigkeit um mit der Erkrankung fertig zu werden.Ausnahmen bestätigen natürlich diese Regel. Aber diese „Panik“, die sich bei Eltern und Patienten einstellt, wenn Fieber auftritt ist für mich nichts als eine völlige Unkenntnis der Naturgesetze. Seit der Antike galt ein Grundsatz, der dem griechischen Arzt Parmenides zugeschrieben wird: „Gebt mir die Macht Fieber zu erzeugen und ich heile jede Krankheit“. Gut, von den Griechen halten manche seit der Finanzkrise nicht mehr so viel, aber die griechischen Ärzte hatten vorher über 2000 Jahren bereits medizinische Kenntnisse von denen wir in Nordeuropa nur träumen konnten.
Also: Bei einer Infektion wie den Masern, schafft das Fieber ein Umfeld für die Erreger, die eine Vermehrung einschränken hilft. Wenn man hier das Fieber senkt, dann verbessert man die Existenzbedingungen der Erreger, statt sie zu bekämpfen.
Und der letzte Punkt ist auch mehr als einleuchtend: Herzkranke Patienten werden in der Schulmedizin so gut wie gar nicht ohne Medikamente behandelt. Und diese Medikamente „haben es in sich“, was die Nebenwirkungen angeht. Es gibt kaum ein Medikament in der Kardiologie, das sich (meines Wissens) durch eine gute Verträglichkeit auszeichnet. Der Verdacht vom „Kulturstudio“, dass die Nebenwirkungen der mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit an das Kind verabreichten Medikamente ihren Teil zum Ableben des Kindes beigetragen haben, ist ebenfalls nicht auszuschließen – um es vorsichtig zu formulieren.

Das RKI oder: Einer allein kann nicht so blöd sein

Zum schlechten Schluss noch ein kleiner Leckerbissen in Sachen Verdummung der Impfschäfchen.
Das RKI ist in der unangenehmen Situation, zugeben zu müssen, dass der Todesfall nicht nur auf einer fehlenden Impfung beruht, sondern die erwähnte Herzerkrankung mit einiger Wahrscheinlichkeit der wahre Grund war (Oder ist jetzt eine fehlende Impfung gefährlicher als eine Herzerkrankung? Wenn ja, dann würde es wieder passen).
Aber da die versammelte Schulmedizin dabei war, aus der fehlenden Impfung einen Strick für die Impfgegner zu drehen, darf das RKI nicht fehlen. Und wie macht sie das? Ganz einfach: In gewohnter Manier wird sogar ein Impfversagen in einen Erfolg umgemünzt. Also: Falschmünzer an die Front:
Wir haben dabei nur einige wenige Fälle von Impfversagen festgestellt, die vor allem Geimpfte mittleren Alters mit einer über mehrere Jahrzehnte zurückliegenden letztmaligen Masernimpfung betrafen. Wir können daraus den Schluss ziehen, dass die Masernimpfung noch zuverlässig vor einer Infektion schützt. Das Phänomen des Absinken des Impfschutzes über die Zeit sollte aber nicht außer Acht gelassen und in weiteren Studien untersucht werden.“
Also: Impfungen immunisieren wirkungsvoll = für den Rest des Lebens. Zumindest geschieht dies, wenn man eine Maserninfektion auf natürliche Weise durchlaufen hat, ganz ohne Impfung. Aber – die Impfung schafft dies nicht. Deshalb bekommen Menschen mit Impfungen die Masern, obwohl sie doch geschützt sein sollten. Und daraus zieht man beim RKI den Schluss, dass „Masernimpfung noch zuverlässig vor einer Infektion schützt“.Oder mit anderen Worten: Je mehr Geimpfte an Masern erkranken, desto größer wird vom RKI die Effektivität der Impfung angesehen.
Nachdem man sich vielleicht selbst nicht wohl gefühlt hatte, nachdem man diesen ausgekochten Blödsinn zu Papier gebracht hatte, kommt die Sache mit dem Berliner Todesfall. Aber auch hier wird kritisch effektiv weggeschaut und die wahrscheinlichen Ursachen für den Tod des Kindes ausgeblendet. Oder wie ist das sonst zu verstehen?
Statt dessen kommt die fehlende Impfung wieder zu ihrem Recht und die Sache mit der sogenannten „Herdenimmunität“, über die ich in Nr. 5 der Artikelliste oben schon berichtet hatte.
Damit hat man nicht nur die Eltern des verstorbenen Kindes wegen der fehlenden Impfung auf die Hörner genommen, sondern alle anderen Impfgegner ebenso, die die Herdenimmunität unterlaufen haben. Und damit sind die Charité Ärzte auch aus dem Schneider und die Schulmedizin und ihre fragwürdigen Standpunkte erst recht.
Dass hier EIN Fall als Beweis genommen wird, um seinen allgemein gültigen Standpunkt durchzudrücken, das wird im folgenden Satz mehr als deutlich:
 Dieses Beispiel zeigt sehr eindringlich, wie wichtig die rechtzeitige MMR-Impfung von kleinen Kindern ist.“
Aha! Und was ist mit den vielen Fällen aus Artikel Nr. 2 (siehe oben)? Zählt EIN Fall mehr als hunderte andere, wo Patienten an der Impfung verstorben sind? Müssen dann nicht auch diese Fälle an die große Glocke gehängt werden, um alle zur Vorsicht zu mahnen? Haben Sie etwa solche Beiträge finden können? Ich jedenfalls nicht, zumindest nicht aus diesen Quellen und von diesen Leuten. Manchmal könnte man wirklich zu viel kriegen…
Beim Beitrag des RKI wird noch einmal mit aller Wucht deutlich, dass es diesem Institut anscheinend nicht an einer Klärung der Sachverhalte gelegen ist, sondern nur an der Rechtfertigung und Durchsetzung des eigenen Dogmas.
Ja, das sieht jetzt so aus, als wäre ich ein Impfgegner. Das war und bin ich eigentlich nicht wirklich. Aber im Angesicht obiger Fälle und Fragen: Zu welchem Fazit soll ich denn jetzt kommen?
Naja, ich versuche es mal trotzdem…

Fazit

Als erstes gleich das Letzte – Ein Todesfall wird von der Schulmedizin so zurecht frisiert, dass daraus ein krimineller Akt der Impfgegner werden soll. Dieses Frisieren jedoch ist so offensichtlich und so an den Haaren herbei gezogen, dass es fast zum Lachen ist, wäre es nicht mit einem tragischen Fall verbunden. Aber nicht einmal das interessiert die Impfbefürworter. Für sie ist jede Gelegenheit willkommen, auf dem Elend anderer Leute ihr eigenes Süppchen zu kochen. Man könnte hier fast von einer „subklinisch scheußlichen Energie“ sprechen, so teilnahmslos wie dieses Vorgehen insbesondere gegenüber den Betroffenen ist…
 
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Mittwoch, 8. April 2015

Zu viele Hepatitis-Fälle: Experten plädieren für Impfung

Zu 1500 Hepatitis-B-Infektionen pro Jahr kommt es in Österreich. Die Apotheken bieten bis 31. Mai Impfstoffe gegen Hepatitis A und den Kombi-Impfstoff gegen Hepatitis A/B um 30 Prozent verbilligt an.
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© APA/HELMUT FOHRINGERSymbolfoto

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Wien – 40 Prozent der Menschen in Österreich sind nicht oder nicht vollständig gegen Hepatitis A und B geimpft. Darauf machte der Impfreferent der Ärztekammer, Rudolf Schmitzberger, am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Wien aufmerksam. Pro Jahr gibt es bis zu 1.500 neue Fälle von Hepatitis B. Wie viele Menschen an Hepatitis A erkranken, ist nicht bekannt.
Ziel von Apothekern und Medizinern ist es, die Durchimpfungsrate - sie hat sich seit 2001 nahezu verdoppelt - weiter zu steigern. Das Hepatitis-B-Virus, das auf den Menschen als Wirt angewiesen ist und über Körperflüssigkeiten übertragen wird, könnte theoretisch ausgerottet werden, wie Sozialmedizinerin Ursula Kunze von der MedUni Wien betonte. Weltweit sind rund zwei Milliarden Menschen mit dem Virus infiziert, in Österreich sind es immerhin rund 42.000, die das Virus in sich tragen. Es ist 50 bis 100 Mal ansteckender als HIV, verursacht in den meisten Fälle eine akute Leberentzündung und erhöht das Risiko einer Leberzirrhose sowie von Leberkrebs. Der österreichische Impfplan empfiehlt seit 1997 eine Immunisierung gegen Hepatitis B. Erstmals geimpft wird im Säuglingsalter, aufgefrischt im siebenten und 13. Lebensjahr.
Hepatitis A wird durch Fäkalkeime übertragen und gilt als typische Reiseerkrankung, zurückzuführen auf mangelnde Hygiene. Von Infektionen hauptbetroffen sind laut Schmitzberger Kleinkinder - wenn sie in den Kindergarten oder in die Krippe kommen und die Sache mit der Toilettenhygiene noch nicht richtig im Griff haben. Hepatitis A ist zwar meldepflichtig, die offizielle Zahl von 54 Erkrankungen im Jahr 2014 wird von den Fachleuten allerdings nicht für bare Münze genommen. Die Dunkelziffer sei beträchtlich höher, meinten Schmitzberger und Kunze übereinstimmend. Der Impfreferent vermutet eine „sehr, sehr geringe Meldefreudigkeit“. Der Impfplan empfiehlt eine Hepatitis-A-Impfung vor dem Eintritt in den Kindergarten, gratis ist sie allerdings nicht.
Die Apotheken bieten bis 31. Mai Impfstoffe gegen Hepatitis A und den Kombi-Impfstoff gegen Hepatitis A/B um 30 Prozent verbilligt an. Sie kosten für Erwachsene 38,90 bzw. 59,90 Euro und für Kinder 28,75 bzw. 37,90 Euro. Bei manchen Menschen kann übrigens eine mehrfache Impfung notwendig sein. Denn fünf bis zehn Prozent sind sogenannte Low Responder oder Non Responder, das heißt, die Impfung greift zu wenig oder gar nicht. Die Gründe dafür nicht bekannt, manchmal hilft wiederholtes Impfen, wie Kunze erklärte.(APA)

Donnerstag, 12. März 2015

Moderne Impfstrategien: Unerlässlich für die Gesunderhaltung von Nutztieren und für die Wirtschaftlichkeit der landwirtschaftlichen Tierhaltung

http://www.02elf.net/industry/hoher-gesundheitsstatus-durch-impfung-934261



Moderne Impfstrategien: Unerlässlich für die Gesunderhaltung von Nutztieren und für die Wirtschaftlichkeit der landwirtschaftlichen Tierhaltung
Forschung ermöglicht neue Ansätze
“Moderne Impfstrategien und Immunmodulation in der Nutztiermedizin” lautete das Thema des diesjährigen Frühjahrssymposiums der Akademie für Tiergesundheit e.V. (AfT). Die Akademie hatte am 19./20.02.2015 in die Akademie Deutscher Genossenschaften nach Montabaur eingeladen. Die Referenten beleuchteten den wissenschaftlichen Status Quo in der Immunologie und Ansätze für die Impfstoffentwicklung und die Beeinflussung des Immunsystems durch pharmakologisch wirksame Stoffe (Immunmodulation).
In der Praxis sind wirksame Impfstrategien inzwischen in nahezu allen Bereichen unverzichtbarer Standard. Der hohe Wissensstand über Entstehung und Verlauf von Krankheiten (Pathogenese) leistet somit einen wesentlichen Beitrag zur Gesundheitsprophylaxe in den Nutztierställen. Gleichzeitig gibt es noch erheblichen Forschungsbedarf. So stehen beispielsweise nur wenige bakterielle Impfstoffe für Wiederkäuer und Impfkonzepte gegen Parasiten zur Verfügung.
Der gestiegene Wissensstand zu den immunologischen Abläufen, dargestellt am Beispiel des neu geborenen Ferkels und des Huhns, erlaubt heute neue Ansätze in der Impfstoffentwicklung. Auch das bessere Verständnis in der Pathogenese von Krankheiten eröffnet neue Möglichkeiten der Prophylaxe. Exemplarisch wurde am Beispiel eines Impfstoffes gegen E.coli Enterotoxämie der Nutzen der Impfung für die Tiergesundheit, das Tierwohl und die Wirtschaftlichkeit erläutert. Die Colienterotoxämie gehört neben Durchfallerkrankungen zu den bedeutendsten Krankheiten bei Absetzferkeln, die durch Escheria coli-Bakterien hervorgerufen wird. Durch die Impfung erkranken die Ferkel seltener, die Symptome verlaufen milder und damit sind auch die durchschnittlichen Gewichtszunahmen bei geimpften Ferkeln signifikant größer.
Zunehmend spielen bei der Entwicklung wirksamer und verträglicher Impfstoffe neue gentechnische Methoden eine Rolle. Aktuelle Forschungen zum Marek’s Disease Virus und Vektorimpfstoffen auf Basis des modifizierten Vacciniavirus Ankara (MVA, Pockenviren) unterstreichen die Bedeutung. Infektionen mit dem Virus der Marek’schen Krankheit verursachen in der Geflügelproduktion weltweit jährliche Verluste zwischen einer und zwei Milliarden Dollar. MVA zählen zu den vielversprechendsten Vektorimpfstoffen* bei Säugetieren mit einem hohen Sicherheitspotential. Deshalb empfiehlt sich der Einsatz sicherer MVA-basierter Vektoren gerade auch für die Impfung Lebensmittel liefernder Nutztiere.
Der Weg gehört zum Ziel
Ein wichtiges Thema mit hoher Praxisrelevanz ist die Art und Weise, wie Impfstoffe verabreicht werden. In der Nutztiermedizin unterscheidet man mukosale (nasal/oral) und parentale (Injektion) Impftechniken. Im Allgemeinen folgt die Verabreichung der Impfung der natürlichen Infektionsroute des entsprechenden Erregers. Die so genannten Applikationsrouten unterscheiden sich aber auch nach Tierart und Impfstoff. Daneben spielen praktische Gründe eine Rolle. Grundsätzlich hat die Applikation einen großen Einfluss auf die Wirksamkeit und Sicherheit eines Impfstoffes, sie ist deshalb auch Teil der Zulassung. Die in ovo Vakzinierung von Geflügelimpfstoffen nimmt eine Sonderstellung ein. Ein weiteres Thema war der Einsatz von Hilfsstoffen (Adjuvantien), die in der Lage sind, die Immunantwort der geimpften Tiere zu steigern.
Wo Impfung derzeit noch an ihre Grenzen stößt
Trotz aller Forschungserfolge bleiben jedoch noch Wünsche offen. So wurde die vergleichsweise geringe Zahl bakterieller Impfstoffe für Wiederkäuer angesprochen. Impfstoffe sollten idealerweise nicht nur Erkrankungen verhindern, sondern darüber hinaus auch Erreger verdrängen oder die Erregerfreiheit auf der Ebene von Individuum, Bestand oder der gesamten Population ermöglichen.
An ihre Grenzen stößt bisher auch die Entwicklung von Impfstoffen gegen Parasitosen. In Deutschland sind hier ausschließlich Impfstoffe zur Bekämpfung der Kokzidiose des Geflügels auf dem Markt. In anderen Ländern kommen auch noch einige wenige weitere Impfstoffe, z.B. gegen die Toxoplasmose beim Schaf oder Lungenwürmer beim Rind zum Einsatz. Wesentliche Hürden stellen hierbei die verschiedenen Entwicklungsstadien der Parasiten sowie die sehr komplexen Erreger-Wirt-Beziehungen dar. Auch sind besonders gut an ihren Wirt angepasste Parasiten durchaus in der Lage, aktiv und zum eigenen Nutzen modulierend auf die Immunreaktion Einfluss zu nehmen. Eine Eigenschaft, die derzeit auch im Hinblick auf neue Ansätze zur Immunregulation bei Asthma und Colitis des Menschen näher untersucht wird.
Zielgenaue Identifizierung
Moderne Methoden wie die Hochdurchsatz-Sequenzierung eröffnen neue Möglichkeiten für die Analyse und Qualitätssicherung von Impfstoffen. Selbst kleinste Kontaminanten oder Änderungen des Impfstammes können auf diese Weise erfasst werden. Gleichzeitig hat diese Technik auch die Entdeckung neuer Viren wie z.B. des Schmallenberg-Virus möglich gemacht.
Neue Impfkommission
Zur Abrundung des Programms wurden die Grundzüge der neuen Ständigen Impfkommission Veterinärmedizin (StIKoVet), die am Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) angesiedelt werden soll, vorgestellt und ein Überblick über die umfangreichen Rahmenbedingungen bei der Zulassung von Impfstoffen gegeben.
Die Abstracts zur Tagung stehen auf der Webseite der AfT unter www.aft-online.net zum Download zur Verfügung.

Bundesverband für Tiergesundheit e.V. (BfT) www.bft-online.de

AfT Frühjahrssymposien

In 2 jährigem Abstand führt die AfT ein zweitägiges Frühjahrssymposium zu übergeordneten Themen durch. Hier finden Sie Themen und Abstracts der bisherigen Frühjahrssymposien. 
Zu den Wiesbaden-Naurod Symposien ist eine Schriftenreihe (1992 - 2011) der AfT erschienen. Die Schriftenreihe Band 3 bis 11 können Sie bei der AfT bestellen.




Mittwoch, 11. März 2015

US-Gesundheitsministerium gibt zu: Impfstoffe brandgefährlich + Impfschäden-Tabelle

http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/was-aerzte-ihnen-nicht-erzaehlen/ethan-a-huff/us-gesundheitsministerium-gibt-zu-impfstoffe-brandgefaehrlich.html

US-Gesundheitsministerium gibt zu: Impfstoffe brandgefährlich

Ethan A. Huff

Die verrückten Impfgegner hören immer nur auf die US-Moderatorin Jenny McCarthy,Google, »blindwütige Anti-Impf-Kommentatoren im Internet« und … wie bitte, die US-Regierung? Richtig, auf der Website des US-Gesundheitsministeriums – der offizielle Name ist »U.S. Department of Health and Human Services« (»Ministerium für Gesundheitspflege und soziale Dienste«) – findet sich in der Sektion über das Programm zur Entschädigung nach negativen Impffolgen (NVIC) eine »Tabelle der Impfschäden«. Dort werden alle schweren Schäden und Krankheiten aufgezählt, die durch eine Impfung auftreten können, darunter Dinge wie Hirnschädigung, Polio und Tod!



Die Regierung in Washington will uns wohl auf den Arm nehmen mit diesem verdammten E-Mail-Kettenbrief, von dem wir in den Mainstream-Medien und spät abends im »Comedy«-Fernsehen ständig hören – der legendäre digitale Spam, aufgrund dessen alle Impfgegner beschließen, ihre Kinder nicht impfen zu lassen. Schließlich sagt man uns doch ständig, es habe nie auch nur dengeringsten Beweis dafür gegeben, dass Impfstoffe schädlich seien, also muss es sich um eine von Dr. Andrew Wakefields »diskreditierten« Studien handeln, oder?

Nicht ganz. Die NVIC-Impfschäden-Tabelle ist ein offenes Eingeständnis der Regierung, dass Impfstoffe Kindern schaden und sie umbringen können. Es soll Eltern impfgeschädigter Kinder besänftigen, denen der normale Rechtsweg gegen Impfstoffhersteller versperrt ist und die selbst Beweise zusammentragen (oft genug ohne die Hilfe ihrer Ärzte) und dem »Impfgericht« vorlegen müssen. Dieses Scheingericht wurde eingesetzt, um die Pharma- und Impfstoffindustrie vor Haftbarkeit zu schützen, wenn ihre Produkte Kinder verstümmeln oder umbringen.

Durch die Impfschäden-Tabelle wird es etwas leichter, diese Beweise zu präsentieren, denn dort werden Schäden und Krankheiten aufgeführt, die mit Impfungen in Verbindung gebracht werden; sie gibt Auskunft darüber, wann diese auftreten. Im Vorwort zu der Tabelle räumt das NVIC ein, wenn bestimmte Symptome, Krankheiten oder Zustände in einem bestimmten zeitlichen Zusammenhang mit einer Impfung auftreten, sei »davon auszugehen, dass der Impfstoff die Ursache des Schadens oder Zustandes ist, bis eine andere Ursache gefunden wird«.

Aber Moment mal, sind denn Impfschäden nicht ein Schwindel, den sich Menschen ausdenken, die glauben, die Erde sei eine flache Scheibe? Nur Wissenschaftsleugner ziehen Impfstoffe in Zweifel oder sind darüber besorgt, oder? Werfen Sie selbst einen Blick auf die Impfschäden-Tabelle undurteilen Sie selbst, ob Fernsehen und Zeitungen (die heutzutage zumeist von Pharma- und Impfstofffirmen gesponsert und kontrolliert werden) Sie ganz offen belügen und Sie mit aller Macht bedrängen, sich zur Impfreligion zu bekehren:HRSA.gov.

Wie Sie feststellen werden, können Impfstoffe, die ganze Zellen von Pertussis- (Keuchhusten ) Bakterien enthalten, eine schwere Gehirnentzündung auslösen. Gleiches gilt für den MMR-Impfstoff gegen Masern, Mumps und Röteln, der eingestandenermaßen fünf bis 15 Tage nach der Impfung eine Enzephalopathie (Störung der Gehirnfunktion) verursachen kann.

Auf der Packungsbeilage des MMR-Impfstoffs von Merck & Co. werden als mögliche unerwünschte Nebenwirkungen neben vielen, vielen anderen aufgezählt: Enzephalitis, Krampfanfälle, Autismus-Symptome: Merck.com.[PDF]

Wissenschaftsfeindlich sind nur die militanten Impfbefürworter

Mach dich nur lustig, Jimmy Kimmel [ein bekannter US-Comedian und Moderator]. Schrei rum und tobe, »ärgerlich wie der Teufel«, bis du umfällst, du Impfmama Jennifer Hibben-White. Eure geistlosen Tiraden, euer Spott und eure Wutausbrüche zeigen, dass in Wirklichkeit Ihrwissenschaftsfeindlich seid und nicht die Eltern, die sich die Zeit nehmen, Websites von Ministerien zu lesen, Packungsbeilagen von Impfstoffen zu studieren und sorgfältig über die potenziell lebenslangen Folgen nachzudenken, bevor sie ihren Kindern exotische Cocktails wie lebende Viren, chemische Wirkungsverstärker, Quecksilber, Aluminium, Konservierungsstoffe und Gewebe von abgetriebenen menschlichen Föten injizieren lassen.

»Das gesunde Immunsystem toleriert Selbst-Antigene«, heißt es in einem wissenschaftlichen Aufsatz des israelischen Klinikers und Experten für Infektionskrankheiten Yehuda Shoenfeld. Das intensive Studium von Impfstoffen und ihrer Wirkung auf den menschlichen Körper hat ihn zu dem Schluss geführt, sie veranlassten das Immunsystem, sich gegen sich selbst zu wenden – ein Phänomen, das als »Autoimmunität« bekannt ist und das uns heute sehr häufig begegnet.

»Wenn die Selbsttoleranz gestört ist, folgt eine Dysregulation des Immunsystems, die zum Auftreten von Autoimmunerkrankungen führt. Impfung ist eines der Dinge, die bei empfindlichen Menschen diese Homöostase stören können; die Folge sind Autoimmun-Phänomene und ASIA [Autoimmune/inflammatory Syndrome Induced by Adjuvants, deutsch: autoimmun/entzündliches Syndrom, ausgelöst durch Wirkungsverstärker].




Quellen:


Vaccine Injury Table

Impfschäden-Tabelle

Vaccine Injury Compensation Program
The Vaccine Injury Table (Table) makes it easier for some people to get compensation. The Table lists and explains injuries/conditions that are presumed to be caused by vaccines. It also lists time periods in which the first symptom of these injuries/conditions must occur after receiving the vaccine. If the first symptom of these injuries/conditions occurs within the listed time periods, it is presumed that the vaccine was the cause of the injury or condition unless another cause is found. For example, if you received the tetanus vaccines and had a severe allergic reaction (anaphylaxis) within 4 hours after receiving the vaccine, then it is presumed that the tetanus vaccine caused the injury if no other cause is found.
If your injury/condition is not on the Table or if your injury/condition did not occur within the time period on the Table, you must prove that the vaccine caused the injury/condition. Such proof must be based on medical records or opinion, which may include expert witness testimony.
Due to a technical error, the Table posted on the VICP website from October 25, 2013 to November 4, 2013 should not be referenced or used. The Table that is currently posted is correct.
§100.3   Vaccine injury table.
(a) In accordance with section 312(b) of the National Childhood Vaccine Injury Act of 1986, title III of Pub. L. 99-660, 100 Stat. 3779 (42 U.S.C. 300aa-1 note) and section 2114(c) of the Public Health Service Act (42 U.S.C. 300aa-14(c)), the following is a table of vaccines, the injuries, disabilities, illnesses, conditions, and deaths resulting from the administration of such vaccines, and the time period in which the first symptom or manifestation of onset or of the significant aggravation of such injuries, disabilities, illnesses, conditions, and deaths is to occur after vaccine administration for purposes of receiving compensation under the Program:
Vaccine Injury Table
Vaccine
Illness, disability, injury or condition covered
Time period for first symptom or manifestation of onset or of significant aggravation after vaccine administration
I. Vaccines containing tetanus toxoid (e.g., DTaP, DTP, DT, Td, or TT)
A. Anaphylaxis or anaphylactic shock
4 hours.
   
B. Brachial Neuritis
2-28 days.
   
C. Any acute complication or sequela (including death) of an illness, disability, injury, or condition referred to above which illness, disability, injury, or condition arose within the time period prescribed
Not applicable.
II. Vaccines containing whole cell pertussis bacteria, extracted or partial cell pertussis bacteria, or specific pertussis antigen(s) (e.g., DTP, DTaP, P, DTP-Hib)
A. Anaphylaxis or anaphylactic shock
4 hours.
   
B. Encephalopathy (or encephalitis)
72 hours.
   
C. Any acute complication or sequela (including death) of an illness, disability, injury, or condition referred to above which illness, disability, injury, or condition arose within the time period prescribed
Not applicable.
III. Measles, mumps, and rubella vaccine or any of its components (e.g., MMR, MR, M, R)
A. Anaphylaxis or anaphylactic shock
4 hours.
   
B. Encephalopathy (or encephalitis)
5-15 days (not less than 5 days and not more than 15 days).
   
C. Any acute complication or sequela (including death) of an illness, disability, injury, or condition referred to above which illness, disability, injury, or condition arose within the time period prescribed
Not applicable.
IV. Vaccines containing rubella virus (e.g., MMR, MR, R)
A. Chronic arthritis
7-42 days.
   
B. Any acute complication or sequela (including death) of an illness, disability, injury, or condition referred to above which illness, disability, injury, or condition arose within the time period prescribed
Not applicable.
V. Vaccines containing measles virus (e.g., MMR, MR, M)
A. Thrombocytopenic purpura
7-30 days.
   
B. Vaccine-Strain Measles Viral Infection in an immunodeficient recipient
6 months.
   
C. Any acute complication or sequela (including death) of an illness, disability, injury, or condition referred to above which illness, disability, injury, or condition arose within the time period prescribed
Not applicable.
VI. Vaccines containing polio live virus (OPV)
A. Paralytic Polio

   
—in a non-immunodeficient recipient
30 days.
   
—in an immunodeficient recipient
6 months.
   
—in a vaccine associated community case
Not applicable.
   
B. Vaccine-Strain Polio Viral Infection

   
—in a non-immunodeficient recipient
30 days.
   
—in an immunodeficient recipient
6 months.
   
—in a vaccine associated community case
Not applicable.
   
C. Any acute complication or sequela (including death) of an illness, disability, injury, or condition referred to above which illness, disability, injury, or condition arose within the time period prescribed
Not applicable.
VII. Vaccines containing polio inactivated virus (e.g., IPV)
A. Anaphylaxis or anaphylactic shock
4 hours
   
B. Any acute complication or sequela (including death of an illness, disability, injury, or condition referred to above which illness, disability, injury, or condition arose within the time period prescribed.
Not applicable.
VIII. Hepatitis B. vaccines
A. Anaphylaxis or anaphylactic shock
4 hours.
   
B. Any acute complication or sequela (including death) of an illness, disability, injury, or condition referred to above which illness, disability, injury, or condition arose within the time period prescribed
Not applicable.
IX. Hemophilus influenzae type b polysaccharide conjugate vaccines
No Condition Specified
Not applicable.
X. Varicella vaccine
No Condition Specified
Not applicable.
XI. Rotavirus vaccine
No Condition Specified
Not applicable.
XII. Pneumococcal conjugate vaccines
No Condition Specified
Not applicable.
XIII. Hepatitis A vaccines
No Condition Specified
Not applicable.
XIV. Seasonal influenza vaccines
No Condition Specified
Not applicable.
XV. Meningococcal vaccines
No Condition Specified
Not applicable.
XVI. Human papillomavirus (HPV) vaccines
No Condition Specified
Not applicable.
XVII. Any new vaccine recommended by the Centers for Disease Control and Prevention for routine administration to children, after publication by the Secretary of a notice of coverage*
No Condition Specified
Not applicable.
*Now includes all vaccines against seasonal influenza (except trivalent influenza vaccines, which are already covered), effective November 12, 2013.
(b) Qualifications and aids to interpretation. The following qualifications and aids to interpretation shall apply to the Vaccine Injury Table to paragraph (a) of this section:

(1) Anaphylaxis and anaphylactic shock. For purposes of paragraph (a) of this section, Anaphylaxis and anaphylactic shock mean an acute, severe, and potentially lethal systemic allergic reaction. Most cases resolve without sequelae. Signs and symptoms begin minutes to a few hours after exposure. Death, if it occurs, usually results from airway obstruction caused by laryngeal edema or bronchospasm and may be associated with cardiovascular collapse. Other significant clinical signs and symptoms may include the following: Cyanosis, hypotension, bradycardia, tachycardia, arrhythmia, edema of the pharynx and/or trachea and/or larynx with stridor and dyspnea. Autopsy findings may include acute emphysema which results from lower respiratory tract obstruction, edema of the hypopharynx, epiglottis, larynx, or trchea and minimal findings of eosinophilia in the liver, spleen and lungs. When death occurs within minutes of exposure and without signs of respiratory distress, there may not be significant pathologic findings.